| 04.03.2020, 06:54 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die japanischen Konzerne Sekisui Chemical und Sumitomo Chemical haben eine strategische Allianz im Bereich Kunststoffrecycling vereinbart. Laut Pressemitteilung planen beide Konzerne die Nutzung von Kunststoffabfällen für die Produktion neuer Polyolefine. Dazu soll ein von Sekisui Chemical gemeinsam mit dem US-Unternehmen LanzaTech entwickeltes Verfahren zur Gewinnung von Ethanol aus Kunststoffabfällen mit dem Know-how von Sumitomo Chemical für die Produktion von Polyolefinen kombiniert werden. Vorgesehen ist dabei zunächst die Errichtung einer entsprechenden Pilotanlage, die im Jahr 2022 in Betrieb genommen werden soll. Mit der kommerziellen Verarbeitung von aus Kunststoffabfällen gewonnenem Ethanol zu Polyolen rechnen Sekisui und Sumitomo dann 2025. Zur Höhe der im Rahmen der strategischen Allianz geplanten Investitionen und zu weiteren Einzelheiten des Projekts machten beide Konzerne zunächst keine Angaben. Das Verfahren von Sekisui und LanzaTech sieht die Vergasung von unsortierten Kunststoffabfällen zu Kohlenmonoxid und Wasserstoff und die anschließende Gewinnung von Ethanol unter Einsatz mikrobieller Katalysatoren vor. Sumitomo wiederum entwickelt derzeit neue Technologien für die Nutzung von in entsprechenden Verfahren gewonnenem Ethanol zur Produktion von Ethylen. Die in Osaka ansässige Sekisui Chemical produziert mit weltweit rund 26.500 Mitarbeitern Hochleistungskunststoffe für den Bedarf der Automobilindustrie, der Elektronikindustrie, des Infrastruktur- und Bausektors sowie weiterer Branchen. Sumitomo Chemical ist Teil des japanischen Industriekonglomerats Sumitomo und vereint zahlreiche Aktiva in der Petrochemie, der Kunststoffverarbeitung, der Düngemittelproduktion und der Spezialchemie. Weitere Informationen: |
Sekisui Chemical, Osaka, Japan
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