| 03.03.2020, 11:34 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zum dritten Mal in Folge ist Starlinger für die renommierten „Plastics Recycling Awards Europe“ nominiert. Dieses Jahr geht das Unternehmen mit einem ganzheitlichen Konzept namens „Circular Packaging“ ins Rennen, das darauf abzielt, der Ressourcenverschwendung im Produktlebenszyklus von Big Bags aus Polypropylen-Gewebe ein Ende zu setzen. Big Bags, auch FIBCs genannt, werden als leichte Verpackungen für frei fließende Schüttgüter überwiegend aus Polypropylen (PP) hergestellt. Obwohl sie sich auf Grund ihrer Größe und ihres Gewichts hervorragend für das Recycling eignen, werden laut Starlinger 75 Prozent aller weltweit eingesetzten Big Bags nach einmaligem Gebrauch entsorgt. Von jenen FIBCs, die dem Recycling zugeführt werden, wird den weiteren Angaben zufolge ein Großteil in Nicht-EU-Länder exportiert und zu Produkten von geringerem Wert verarbeitet. Mit dem Konzept „Circular Packaging” will Starlinger diese Situation verbessern und eine Kreislaufwirtschaft schaffen, in der Big Bags wieder zu Big Bags werden. Der ganzheitliche Ansatz soll dabei die verschiedenen Phasen des Big-Bag-Lebenszyklus wie Herstellung, Verwendung, Rücknahme, Waschprozess und Recycling umfassen. Die Herausforderung beim Recycling von Big Bags bestehe darin, dass sie in unterschiedlichen Formen anfallen - mit oder ohne Polyethylen-Inliner, beschichtet oder unbeschichtet sowie mit Schlaufen und Nähten aus unterschiedlichen Arten von Kunststoffen. Der erste Schritt zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Big Bags sei daher "Design for Recycling". Dies bedeute, dass die Big Bags so gestaltet werden, dass sie später ohne großen Aufwand recycelt und zu hochwertigem Granulat verarbeitet werden können. Der zweite wichtige Schritt sei die Erstellung eines "Material Passports", in dem der gesamte Lebenszyklus der Big Bags abgebildet werde, von der ersten Abfüllung und dem abgefüllten Produkt bis hin zu den verwendeten Materialien. Diese Rückverfolgbarkeit vereinfache die Sammlung und Wiederaufbereitung und erhöhe damit die Qualität des zu recycelnden Materials. In Zusammenarbeit mit den Big Bag Herstellern Louis Blockx und LC Packaging habe Starlinger diesen geschlossenen Kreislauf simuliert und neue Big Bags mit einem hohen Anteil an recyceltem PP hergestellt. Tests hätten gezeigt, dass diese "rPP" Big Bags in Bezug auf Festigkeit, Gewicht und Sicherheitsfaktor die gleiche Qualität wie Big Bags aus Neuware aufweisen. Die Preisträger der "Plastics Recycling Awards Europe" werden am 26. März, dem zweiten Tag der Plastics Recycling Show Europe, die im Messe- und Kongresszentrum Amsterdam RAI stattfindet, bekannt gegeben. Plastics Recycling Show Europe (PRSE) 25.-26. März 2020, Amsterdam, Niederlande, Halle 7, Stand E23 Weitere Informationen: www.starlinger.com, www.prseventeurope.com |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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